Namibia individual travel

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Bike-Reise durch die Wüsten Namibias bis nach Kapstadt im August 2018

Dieses besondere Erlebnis umfasste Besuche des Kgalagadi Transfontier Parks, des Fish River Canyons, des Oranje Flusses, der Ortschaft Springbok und des Namaqualandes, sowie der Cederberge, des West Coast Nationalparks, der Weinanbaugebiete des Nordkaps und als großes Finale: Kapstadt.

Tag 1:
Ankunft in Windhoek und Fahrt zur Vineyard Country Lodge. Die Räder wurden individuell abgestimmt und das Material getestet. Am Abend ließen wir uns eines der zahlreichen Wildspezialitäten im berühmten Joe´s Beerhouse schmecken.

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Tag 2:
Am Auob Trockenfluss entlang bikten wir via Stampriet zur Auob Lodge auf ruhigen Landstraßen, vorbei an abgelegenen Gehöften und durch die typische Kalahari-Landschaft. Aufgrund reichhaltiger Grundwasservorkommen ist Stampriet bekannt für den Anbau vieler Sorten Obst und Gemüse, unter anderem die zweifellos besten Wassermelonen diesseits des Äquators.

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Tag 3-5:
Auf den Rädern ging es weiter bis kurz vor den Kgalagadi Transfontier Park, in dessen riesigem Gebiet eine beachtliche Population an Löwen, Geparden und Leoparden lebt. Das auf unserem Campingplatz am Lagerfeuer zubereitete und wohlverdiente Abendessen hatte ganz bestimmt einen Michelin Stern verdient! Während unserer Pirschfahrten im Park entlang der beiden Trockenflüsse Auob und Nossob hatten wir das Glück mehrere Großkatzen zu Gesicht zu bekommen. Aber auch die Beobachtung von verschiedenen Antilopen und anderer Tiere an den Wasserlöchern war nicht minder spannend.

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Tag 6:
Die Tagesetappe führte uns auf Schotterpisten durch die roten Dünen der Kalahari in Richtung Westen zur Savanna Gästefarm, dessen Gebäude seit der Zeit der Schutztruppe erhalten geblieben sind und die in dieser Umgebung ein surreales Bild abgaben. Ein Highlight der Etappe war die Fahrt durch die Karasberge, landschaftlich einmalig und ein angenehm fester Untergrund zum biken.

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Tag 7:
Die nächste Strecke zum Fish River Canyon war abermals ein Highlight: unendliche Weiten durchzogen von felsigen Gebirgszügen und mit erstaunlich reichem Wildvorkommen. Die letzten 10 Kilometer waren zwar eine beachtliche Herausforderung gegen den starken Westwind, umso größer war das Glücksgefühl es geschafft zu haben und sich mit einem erfrischenden Getränk zum Sonnenuntergang belohnen zu können. Wir kehrten im Canyon Village ein, einem der drei Gondwana-Lodges, die für ihre herausragende Gastfreundlichkeit bekannt sind.

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Tag 8+9:
Auf einigen spannenden Downhill-Abschnitten ging es Richtung Süden nach Außenkehr und zum Oranje Fluss. Ein großer Spaß, kein störender Verkehr und wieder beeindruckte uns die Weite der Landschaft. Und dann war alles anders. Vor uns tauchte das üppige Grün der Weintraubenfarmen auf, die sich entlang des Flusses ausgebreitet haben. Welch ein Kontrast. Natürlich ließen wir uns auch das Abenteuer eines halbtägigen Rafting-Ausfluges auf dem Oranje bei Felix Unite nicht entgehen. Mal trieben wir sanft auf den Wassermassen dahin und konnten die Umgebung mit ihren schroffen Gebirgshängen und die vielen Wasservögel bewundern, mal forderten Stromschnellen unsere ganze Aufmerksamkeit.

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Tag 10+11:
Naries Namakwa in der Nähe von Springbok: großartige Gastfreundlichkeit, köstliches Essen und fantastische Weine. Das Biken in den nahe gelegenen Naries und Goegab Naturreservaten war Nervenkitzel pur. Auf den außergewöhnlichen Single-Trails galt es einige felsige Passagen zu meistern aber auch die Blumenpracht, die es hier nur zu dieser Jahreszeit gibt, zu bewundern. Zwischendurch zwang uns eines der hier lebenden ca. 45 verschiedenen Säugetierarten zum Anhalten und Staunen.

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Tag 12+13:
Sanddrif Holiday Cottages in den Cederbergen. In diesem Gebiet zu biken fühlte sich an als befinde man sich in einem Paradies über den Wolken. Wir wurden begleitet vom Geruch der artenreichen Fynbos-Vegetation und zahlreichen leise plätschernden Wasserläufen. Über uns türmten sich gigantische Felsformationen auf. Impressionen, von denen wir nicht genug bekommen konnten und die wir am liebsten noch mehrere Tage genossen hätten. Als wäre dies nicht schon genug, ließen wir uns bei einer Weinprobe von einigen der feinsten Weine Südafrikas am Gaumen kitzeln.

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Tag 14:
Wir ließen die Cedarberge hinter uns und fuhren an die Westküste nach Langebaan. Das im typisch Kap-holländischen Stil erbaute Gästehaus The Farmhouse liegt auf einer Anhöhe und bietet einen wunderschönen Blick auf die Langebaan Lagune. Wir fielen ins Pearly´s Seafood Restaurant ein, bepackt mit einer Auswahl an Weinen aus den Cederbergen, die wir uns mit der freundlichen Erlaubnis des Restaurants schmecken lassen konnten. Ein „lokaler Knotenpunkt“, der uneingeschränkt empfohlen werden kann. Natürlich durfte auch ein Ausflug auf dem Bike in den West Coast Nationalpark nicht ausgelassen werden. Der Park liegt direkt am atlantischen Ozean und ist vor allem wegen seines Artenreichtums an Vögeln von Bedeutung. Zudem sind auch größere Säugetiere vertreten, wie z. B. Elen-Antilope, Buntbock, Zebra, Springbok und Weißschwanzgnu.

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Tag 15-17:
Nach den körperlich anspruchsvollen Tagen freuten wir uns darauf, uns im Bay Hotel in Camps Bay verwöhnen zu lassen. Das Hotel liegt traumhaft direkt am Meer mit Blick auf den Strand. Wir nutzten die Tage die Umgebung Kapstadts zu erkunden. Auf dem Programm stand ein Besuch beim Cape Point, eine Wanderung auf den Tafelberg um die langen Warteschlangen an der Seilbahn zu umgehen und biken auf dem Gelände des Boschendal Weinguts. Wir verbrachten einige entspannte Stunden im berühmten Waenhuis Deli und genossen bestes Essen und ausgezeichnete Weine.

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Am letzten Abend gönnten wir uns ein kulinarisches Highlight der ganz besonderen Art: ein mehrgängiges Menü im Restaurant Chef´s Table im Mount Nelson Hotel. Feinste Geschmacksnuancen, eine unvergleichliche Atmosphäre, jeder Gang vom jeweiligen Koch serviert und exzellent abgestimmte Weine.
Könnte die Krönung einer erlebnisreichen Reise noch schöner sein?