Namibia individual travel

KLASSISCH NAMIBIA - 21 TAGE Welcome

Klassisch Namibia - 21 Tage


Die 21-tägige Selbstfafahrer Safari durch Namibia ist perfekt für den Reisenden der ein wenig mehr Zeit hat Namibia in aller seiner Schönheit zu erkunden.


Tag 1: Flug Europa - Namibia
Nachtflug direkt oder mit Zwischenstopp nach Windhoek.

Tag 2: Ankunft in Windhoek

Ankunft und Transfer zur Lodge. Mitten im afrikanischen Busch können wir uns im Garten und am Pool ausruhen, von wo wir eine schöne Sicht auf das Farmland haben. Am Nachmittag unternehmen wir eine Farmrundfahrt.

Tag 3: Fahrt an den Rand der Kalahari Halbwüste
Am Morgen übernehmen wir unseren Mietwagen und fahren via Rehoboth und Kalkrand in die Kalahari. Zum Sonnenuntergang unternehmen wir eine Naturrundfahrt im offenen Geländewagen in den bis zu 30 m hohen roten Längsdünen mit typischer Flora und Fauna der Kalahari Wüste.

Fish River CanyonTag 4: Fahrt über Keetmanshoop zum Fish River Canyon
Heute steht uns eine längere Etappe bevor. Wir fahren durch aride Gegend mit vielen Sukkulenten wie Köcherbäume, deren abgestorbene Äste die Buschmänner als Köcher für ihre Pfeile benutzten. Diese Aloe-Art können wir uns unterwegs beim Köcherbaumwald genauer anschauen. Unweit des Köcherbaumwalds befindet der „Spielplatz der Riesen“ (Giant’s Play Ground), uralte vulkanische Gesteinsformationen, die jeden Betrachter in eine faszinierende Fantasiewelt versetzen.

Tag 5: Besichtigung des Fish River Canyon

Der Fish River Canyon gilt als der zweitgrößte Canyon der Welt. Er ist etwa 160 km lang, stellenweise bis zu 27 km breit und 550 m tief. Wie eine Schlange windet sich in der Regenzeit das Wasser durch eine graubraune Felslandschaft in Richtung Orange River, dem Grenzfluss zu Südafrika. Dem gar nicht wild und eher harmlos anmutenden Fluss ist solch eine Erosionskraft eigentlich gar nicht zuzutrauen, und doch hat er dies im Laufe von vielen Millionen Jahren geschafft. Sowohl bei der Lodge als auch am Canyon gibt es viele Wandermöglichkeiten.

Tag 6: Fahrt entlang des Oranje Flusses
Die heutige, landschaftlich sehr eindrucksvolle Route führt uns zuerst nach Süden und dann am Oranje Fluss entlang. Der Oranje Fluss bildet die Grenze zu Südafrika und fließt durch eine traumhafte Wüstenlandschaft. Entlang des Oranje wird Luzerne und Wein angebaut. Das leuchtende Grün bildet eine willkommene Abwechslung zur sonst extrem trockenen Umgebung. Am Nachmittag können wir noch Ausflug zu den Wilden Pferden von Garub unternehmen (fakultativ).

Tag 7: Fahrt nach Sesriem / Sossusvlei
Wir fahren nordwärts dem Namibwüstenrand entlang, eine der fotogensten Landschaften Namibias. Es begleitet uns die unglaublichen Weite der Namibwüste mit vereinzelten Inselbergen und Dünenlandschaften. Auch von unserer Lodge aus haben wir Aussicht auf das riesige Sandmeer. Eigene Besichtigung des Sesriem Canyons möglich.

Tag 8: Sossusvlei
Eigene Fahrt ins Sossusvlei, zu den höchsten Dünen der Welt. Da die Sonne am Morgen noch recht tief steht, schimmern die hohen Sanddünen auf der einen Seite golden, gelb und rötlich, sind aber auf der anderen Seite dunkel und schattig. Dadurch hebt sich der Dünengrat messerscharf ab. Kleine Wanderung und Besichtigung des fotogenen Dead Vlei mit seinen abgestorbenen Baumstämmen.

Tag 9: Über den Gaub- & Kuiseb-Pass nach Swakopmund
Wir passieren den Gaub- und Kuiseb und durchqueren die zentrale Namib Wüste. Unterwegs sehen wir bestimmt Strausse, vielleicht aber auch Springböcke, Zebras und Oryxantilopen. Via Walvis Bay gelangen wir zur Küstenstadt Swakopmund, wo wir direkt am Meer übernachten.

Tag 10: Swakopmund
Heute unternehmen wir eine sehr interessante Bootsfahrt in der Lagune von Walvis Bay. Wir sehen Robben, Delfine, Flamingos und Pelikane. Am Nachmittag sind viele Aktivitäten möglich (fakultativ). Lädele, den Strand genießen, das Museum, das Aquarium oder die Kristallgalerie besuchen. Auch Quadbiking in den Dünen ist möglich.

Tag 11: Fahrt in das Erongo-Gebirge Felsgravuren Buschmänner
Wir nehmen Abschied vom Meer und fahren zum Erongo-Gebirge. Im Norden sehen wir die majestätische Spitzkoppe, auch Matterhorn Namibias genannt, welche 600 Meter aus der Ebene ragt. Unsere Lodge liegt eingebettet zwischen bizarren Felsformationen aus Granit. Geführte Wanderungen zum Sonnenuntergang und Sonnenaufgang in dieser wildschönen Landschaft sind eingeschlossen.

Tag 12: Fahrt über Uis nach Twyfelfontein
Via Uis und am 2573m hohen Brandbergmassiv vorbei fahren wir zum UNESCO Naturerbe Twyfelfontein. Der Name Twyfelfontein ist Afrikaans, bedeutet „zweifelhafte Quelle“ und diese liegt am Fusse eines riesigen Sandsteinmassivs. Diese Sedimentgesteine sind die versteinerten Überreste einer urzeitlichen Wüste, die vor etwa 180 Millionen Jahren weite Bereiche des heutigen Namibias mit ihren Sandmassen bedeckte.

Tag 13: Twyfelfontein und Umgebung
Am Vormittag können wir die weltberühmten Felsgravuren von Twyfelfontein, den Verbrannten Berg und die Orgelpfeifen besichtigen (fakultativ). Nachmittags begeben wir uns im Trockenflussbett des Aba-Huab auf die Suche nach Wüstenelefanten. Zwischen hohen Kameldorn- und Anabäumen fahren wir im tiefen Flusssand und hoffen dabei einige der seltenen Dickhäuter zu erspähen.

Tag 14: Fahrt durchs Damaraland
Den Tag lassen wir gemütlich angehen, denn die heutige Strecke ist nicht weit. Via Khorixas fahren zur den Ugab Terrassen. Unterwegs können wir den „Versteinerter Wald“ besichtigen. Dieser ist eine Ansammlung bis 30 Meter langer, fossiler Baumstämme, die vor 280 Millionen Jahren, als die Gletscher im südlichen Afrika schmolzen, entstanden und über Jahrmillionen durch Erosion wieder freigelegt wurden. Gegen Abend genießen wir den Sundowner Drink vom hohen Tafelberg gleich neben unserer Lodge. Die Landschaft ist speziell und kann mit der „Marlboro“ Gegend in den USA verglichen werden.

Tag 15: Fahrt zum Etosha National Park
Heute möchten wir möglichst schnell ins Reich der Tierwelt, zum Etosha National Park. Der Park gehört zu den grossen Tierreservaten der Welt und gilt als einer der herausragendsten Wildparks Afrikas. Die Tiere werden von der Etosha-Pfanne angelockt, einer riesigen, nur selten mit Regenwasser gefüllten Senke. Doch an deren Rand gibt es Wasserstellen, an denen sich Scharen von Landtieren und Vögeln das ganze Jahr über aufhalten. Eigene Pirschfahrten im Park. Am Abend können wir noch das Kommen und Gehen am beleuchteten Wasserloch beobachten.

Tag 16: Etosha National Park
Spannende Tierbeobachtungen erwarten uns heute im Etosha National Park. Wir haben den ganzen Tag Zeit, die verschiedenen Wasserstellen zu besuchen und unterwegs Tiere wie Giraffen, Kudus, Zebra, Oryx Antilopen, Schwarznasen Impala, Gnus, Springböcke, Strausse und mit etwas Glück sogar Löwen zu beobachten.

Etosha LöwenTag 17: Fahrt durch den östlichen Etosha Nationalpark
Noch einmal geniessen wir den Tierreichtum des Parks und beobachten viele wilde Tiere an den Wasserlöchern, die ihren Durst löschen. Abends verlassen wir den Park in östlicher Richtung. Zum Nachtessen lassen wir uns bei einem leckeren Glas Wein auf der Lodge verwöhnen.

Tag 18: Fahrt über Tsumeb/Otavi nach Otjiwarongo
Wir verlassen die Tierwelt des Etosha Parks und fahren in die Nähe von Otjiwarongo. Vor Tsumeb können wir einen kleinen Halt beim Otjikotosee machen, wo die Deutschen 1915 ihre Kanonen versenkten.Die meisten Waffen wurden allerdings später gehoben und sind im Museum in Tsumeb ausgestellt. Wir übernachten heute in einer Lodge in typisch afrikanischem Stil.Vielleicht unternehmen wir am Nachmittag noch eine Farmrundfahrt auf dem Gelände der Lodge, die über einen ungewöhnlich hohen Wildbestand verfügt (fakultativ).

Tag 19: Fahrt in Richtung Windhoek
Heute fahren wir nach Okahandja, wo wir den grossen Holzschnitzereimarkt besuchen können. Weiter geht es nach Okapuka, vor den Toren Windhoeks. Die Farm ist 120 Quadratkilometer groß mit vielen Wildarten wie Nashörner, Rappenantilopen, Eland-Antilopen, Giraffen, Gnus, Kudus und Springböcke. Wir können am Pool relaxen, die vergangenen Tage nochmals Revue passieren lassen und uns vor dem langen Flug morgen ausruhen. Am späten Nachmittag unternehmen wir eine letzte Pirschfahrt.

Tag 20: Transfer zum Flughafen und Abreise
Fahrt nach Windhoek und Rückgabe des Mietwagens. Transfer zum Flughafen, Abflug am Nachmittag oder am Abend nach Europa.

Tag 21: Ankunft Europa
Wir landen frühmorgens mit vielen schönen Erinnerungen an unsere Traumsafari.


Bemerkungen:
Programmänderungen nach Absprache und persönlichen Wünschen sind möglich.

Detaillierte Reiseroute als PDF (Preise auf Anfrage)